bene+FIT news

Feb 22, 2012

Was sollten Firmen über „Betriebsstörungen der Seele“ wissen?


Stressprävention findet auf verschiedenen Ebenen statt. Neben individuellen Handlungskonzepten der Arbeitnehmer können auch Arbeitgeber dazu beitragen, dass Ihre Beschäftigten psychisch gesund und leistungsstark bleiben. Wer spielt eine tragende Rolle?

Organisationsdiagnose? – Psychisches Befinden in der Arbeitswelt

Mit dem Strukturwandel in der Arbeitswelt wird das psychische Befinden der  Menschen immer bedeutsamer für ihre Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft. Jeder fünfte Beschäftigte hat ein schlechtes psychisches Befinden, besonders betroffen sind Frauen in nicht leitender Funktion aus dem Dienstleistungsbereich. Das Sozialkapital eines Unternehmens hängt stark zusammen mit der psychischen Gesundheit der Beschäftigten. Vor allem gespannte soziale Beziehungen zu den eigenen Vorgesetzten, ein geringer Teamgeist im Umgang mit den Kollegen sowie eine nicht genau definierte bzw. nicht ausreichend gelebte Unternehmenskultur spielen eine Rolle. Aber auch fachliche und zeitliche Überforderungen und eine unzureichende Beteiligung an betrieblichen Entscheidungen. Wird dieser Einfluss frühzeitig wahrgenommen können ein erheblicher Anteil arbeitsbedingter Erkrankungen vermieden werden. (Bundesgesundheitsblatt, Februar 2012, P.Rixgens und B. Badura).